Mjam.at im Test

Bereits im vergangenen September habe ich in einem kurzen Blogeintrag die Plattform mjam vorgestellt. Grund genug, um sich den praktischen Essenbestelldienst mal genauer anzusehen. Noch immer befindet sich die Website im Testlauf, ausführliche AGB fehlen weiterhin. Die im dritten Wiener Gemeindebezirk sitzende Mjam GmbH betreibt das Portal mittlerweile seit mehr als einem halben Jahr.Ob mit oder ohne Erfolg lässt sich derzeit noch schwer sagen, ich persönlich nütze den Dienst mittlerweile regelmäßig. Aber werden wir ein bisschen konkreter. Mjam ist eine Bestellplattform für Essen aller Art. Nach dem Eintippen der eigenen Adresse werden alle möglichen Restaurants im Umkreis angezeigt und laden zum Bestellen ein.

mjam

Die Site basiert primär auf Ajax-Effekten, nervige Site-Reloads bleiben daher außen vor. Jedes Restaurant wird mittels dem so geannnten „Quality Rank“ bewertet, der sich aus mehreren Faktoren auseinandersetzt. Primär natürlich von den positiven und negativen Bewertungen, aber auch die Anzahl der Bestellungen (bzw. wie oft ein und derselbe User sich dort den Appetit still) spielen eine wichtige Rolle.

Die Plattform ist hübsch designt und in Sachen Übersicht vorbildhaft. Hat der hungrige Magen erstmal das gewünschte Restaurant gefunden, reicht ein Klick, um sich die Speisekarte näher ansehen zu können. Ohne lästige Registrierung lassen sich Speisen und Getränke dem Warenkorb hinzufügen. Hilfreich dabei ist ein Hinweis, wie lange das Restaurant noch geöffnet hat. Der Satz könnte aber ruhig ein weniger fetter und einer stärkeren Signalfarbe als Grün geschrieben sein.

Das Bestellformular verlangt nur die nötigsten Daten, Telefonnummer und E-Mai Adresse sind Pflicht. Dafür gibt es dann auch mittels SMS und elektronischer Post die Bestätigung für die erfolgreiche Bestellung. Wenn alles geklappt hat, klingelt es nach 30 – 50 Minuten (eigene Erfahrung) an der Tür und das Essen mittels Rechnung wird geliefert.

Hübscher Nebeneffekt: Keine Werbung stört das Menükarten-Durchklickern, hinter dem Portal steckt wohl ein sehr interessantes Affiliate-Modell. Auch wenn sich die Site noch im Testlauf befindet, expandierte die mjam GmbH bereits nach Deutschland. Und zu guter Letzt: Wenn das eigene Lieblingsrestaurant nicht dabei ist, reicht ein Klick rechts oben und schon kann man seine persönliche Empfehlung an das Team senden.

Bis auf die fehlenden AGB eine nahezu perfekte Plattform zur bequemen Essenbestellung. Berühmte Missverständnisse am Telefon mit exotischen Restaurants gehören der Vergangenheit an. Mit mjam kommt eigentlich immer das auf den Teller, was man sich auch wirklich gewünscht, äh geklickt, hat.

Link: www.mjam.at

Wie lächerlich ist das denn?

Am kommenden Sonntag spielt das südliche Österreich “KSDNJH”, Kärnten sucht den neuen Jörg Haider. Geht es nach der FPÖ, dann sollte das Mario Canori sein. In Zeiten des politischen Wahlkampfs im Web, haben die Freiheitlichen wohl Hunderte Stunden mit ihrem “Web 2.0-Spin-Doctor” verbracht.

MCanori|09


Am Ende entstand MCanori|09, ein amüsanter Abklatsch des Namen eines US-Präsidentschaftskandidaten kombiniert mit der Website/Grafik vom jetzigen US-Präsidenten. Mich würde das Honorar des Ideengebers interessieren … 

Back again …

Lang hat es gedauert, nun soll aber wieder regelmäßig gebloggt werden. Was war der Grund für die textliche Abwesenheit? Einerseits die ORF-Ski Challenge, die am 14. Februar 2009 mit einem fulminanten Event (den ich sowohl live vor Ort als auch auf dem ORF.at-Stream kommentieren durfte) zu Ende ging. Andererseits weil sich zahlreiche Projekte ihren Weg durch mein Privatleben schlagen. Also auf spannende Themen …