Was ist das Problem?

Rund um die jüngste Islam-Debatte wurden in der “Presse” dutzende Artikel zu besagter Thematik publiziert. Von sachlicher Darstellung der österreichischen Situation, über emotionale redaktionelle Meinungen bis hin zu äußerst fragwürdigen Gastkommentaren war alles dabei. Dabei stechen vor allem zwei Texte - im wahrsten Sinne des Wortes - ins Auge. Wenn Chefredakteur Michael Fleischhacker meint, der Islam sei das Problem und Detlef Kleinert per Gastfeder von “Bomben statt Argumenten” spricht.

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Freuen auf die schönste Zeit

Erstmals werde ich an einem muslimischen Blogkarneval teilnehmen. Dazu reiche ich einen Text über den Ramadan ein, den ihr im folgenden lesen könnt. Alle Infos zum Karneval gibt es auf http://www.muslimkarneval.de.
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Ramadan Mubarak

Ich wünsche allen Muslim/innen einen gesegneten Ramadan und möge Gott ihr Fasten annehmen.

TV-Talk: Nachbetrachtung

Es war ein verregneter Abend, an dem ich mich auf den Küniglberg - Heimat des österreichischen Rundfunks - begab. Eingeladen von der Weltjournal-Redaktion, erwartete mich eine brisante Diskussion zum Thema Moscheenbau in Europa. Gäste waren der Orientalist Hans-Peter Raddatz, Religionspädagoge Mouhanad Khorchide (Universität Wien), Ursula Struppe (MA für Integration und Diversität der Stadt Wien) und ich als Vertreter des Dokumentationsarchiv Islamophobie.

Zwischen Dokus über den Moscheenbau in Köln und Italien, wurden wir vom Moderationsleiter Franz Kössler in eine interessante Gesprächsrunde geführt. Nachdem ich zu Beginn über meinen persönlichen Hintergrund sprach und wie gut Integration funktionieren kann, kam Hans Peter Raddatz zu Wort. Er sprach von einem “kollektiven Auftrag” des Islam, dem ich mich hingeben müsse. Zudem würden Kräfte in Europa als Befehlshaber für Musliminnen und Muslime dienen. Sein Angriff auf das Wort “Islamophobie” und die ständige Nutzung des Wortes “Scharia” und dessen mögliche Einführung in die europäische Gesellschaft, wurde von mir mit pointierten Fragen beantwortet.

Weder eine Definition von “dem Islam” und “den Muslim/innen”, noch eine Erklärung wer diese Befehlshaber seien und warum der Begriff Islamophobie nicht legitimiert ist, kamen von Hrn. Raddatz. Hr. Khorchide hat mit seinen Aussagen das Wortes “Sharia” theologisch erklärt und zugleich auf die enge Verknüpfung von sozialen Missständen und der Entwicklung der Integration in Europa hingewiesen.

Auch Fr. Struppe analysierte die Entwicklungen hierzulande und kam zu dem Entschluss, dass sowohl viel getan wurde, als dass auch noch viel zu tun ist. Die Diskussion verlief mit einigen Ausnahmen sehr sachlich und ausgeglichen. Ich persönlich empfand den Abend als sehr angenehm, schade nur, dass relativ wenig über den eigentlichen Bau von Moscheen gesprochen wurde.

TV-Auftritt

Im Rahmen eines “Weltjournal”-Special diskutiere ich Mittwochabend live in ORF 2 zum Thema Moscheenbau. Alle Infos rund um die Sendung gibt es auf OTS.at.