Ägypter und Sauna

Österreich, eine Insel der Seligen? Zumindest nicht in einem steirischen Thermenhotel. Weil der ägyptische Fußballstar der 90-iger Jahre, Magdi Abdel Ghani, seine Badehose in der Sauna anbehielt, verbündeten sich Angestellte und Gäste gegen den Touristen.

Die Tageszeitung “ÖSTERREICH” berichtet (20.07.2007) von zahlreichen “rassistischen Parolen”. Zitiert wird unter anderem die Aussage “sch… Ausländer”. Zudem wurde mit Körpergewalt gegen den Ägypter gedroht. Der Hotelmanager sah dabei keinen Grund einzuschreiten.

Afrikaner in U-Haft

In einem Bericht der Tageszeitung “Die Presse” wird ein Fall aufgerollt, der aktuell zu Verstimmungen zwischen der nigerianischen Botschaft und dem “offiziellen” Österreich führt. Zwei Nigerianer waren in St. Pölten in U-Haft genommen, da sie unter dem Verdacht der Vergewaltigung einer 26-jährigen Niederösterreicherin standen. Beide Männer sollen im Gefängnis misshandelt und trotz fehlender stichhaltiger Beweise monatelang festgehalten worden sein.

Der publizierte Leser-innenkommentar des User “pravda” sollte ohne weiteren Kommentar meinerseits gelesen werden.

Moschee = Waffenlager

Spiegel TV berichtete jüngst über eine Demonstration gegen einen Moscheenbau in Berlin. Es wäre das erste repräsentative Gebetshaus im Osten der deutschen Hauptstadt. Einige Demonstranten kommen in dem rund drei Minuten langen Video zu Wort und überraschen mit unglaublich gut recherchierten Hintergrundinformationen.

O-Ton: “Moscheen sind Aufenthaltstraum, Waffenlager, Ort für Kriegspläne [..] und auch Gebetsstätte.”

U-20-WM: Österreich im Halbfinale

Nach einem hart erkämpften 2:1 Erfolg über die USA, steht das österreichische U-20-Fußballnationalteam bei der WM in Kanada im Halbfinale. Nach dem Führungstreffer der Amerikaner, gelang Rubin Okotie kurz vor der Pause der Ausgleich. In der Nachspielzeit setzt Joker “Jimmy” Hoffer mit seinem Treffer den Sensationslauf der Österreicher fort. Dort wartet nun der Sieger aus der Partie Spanien gegen Tschechien.

Sind Tim und Struppi Rassisten?

In einem Bericht der Presseagentur “pressetext” wirft die Organisation “Commission for Racial Equality” (CRE) den 1930 entstandenen Tim-und-Struppi-Band “Tim im Kongo” Rassismus vor. Sie fordern eine sofortige Verbannung aus dem Handel. In dem Roman würden “Einheimischen wie Affen” dargestellt. Die den Band vertreibende Buchhandelskette sieht jedoch keinen Grund, das Buch nicht mehr weiter zu verkaufen.

Ein abermaliger Beweis dafür, wie “normal” Rassismus im 21. Jahrhundert geworden ist …

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